Die Katze interviewt ihre Autoren – #ElGatoDay Oktober

 

Heute habe ich für euch Antworten auf die Fragen, die das Verlagshaus el Gato mir gestellt hat.
Es geht um Lieblingsbücher, Sehnsuchtsorte, meine Privatbibliothek und Autorenklischees.

Zum Schluss erfahrt ihr noch etwas ganz Aktuelles.

 


 

1. Gibt es ein Buch, das du heiß und innig liebst? Das dich vielleicht auch inspiriert oder zum Schreiben gebracht hat?

Da kann ich mich wirklich nicht auf ein Buch festlegen!
Deshalb bekommt ihr eine Auswahl. Kurz und knackig:

 

Dragonball
Was?
Ein Lieblingsbuch, das kein Buch ist, sondern ein Manga.
Warum wichtig?
Durch Son Goku und seine Geschichte, habe ich meine Angst vor den Buchstaben überwunden.

 

Harry Potter
Was?
Eine Geschichte mit der ich aufgewachsen bin und die mein Bild von richtig und falsch mitgeprägt hat.
Warum wichtig?
Hat mich zu meinem erstes „Buch“ inspiriert, in dem ein junger Zauberer gegen einen bösen Drachenreiter kämpfen musste.

 

Die Tribute von Panem
Was?
Die beste Dystopie, die ich kenne.
Warum wichtig?
Die Gesichte hat meine Begeisterung für das Genre der Dystopie entfacht, und mir gezeigt, was beim Schreiben alles möglich ist.

 

Wer es noch genauer wissen will oder weitere Lieblingsbücher von mir kennenlernen möchte, der kann den Beitrag Vom Lesen und Schreiben – Meine Lieblingsbücher lesen.

 


 

2. E-Book oder Print?

Print!
Warum?
Um völlig Abtauchen zu können, brauche ich einfach die weichen Seiten zwischen meinen Fingern und den unaufdringlichen Duft von Papier in der Nase.
Und ich liebe es, das Buch nach dem Lesen ins Regal zu stellen, damit meine kleine Privatbibliothek wächst und wächst.

 


 

3. Was ist dein Sehnsuchtsort?

Ich glaube, so etwas habe ich nicht.
Warum?
Ich mag viele Orte und mich immer nach einem bestimmten zu sehnen, finde ich relativ sinnlos.
Zum Beispiel liebe ich die Stille des Waldes, die salzige Luft am Meer und die warme Gemütlichkeit meines Bettes.

 


 

4. Was ist das größte Klischee über das Autorenleben?

Also gut:

Ein Autor setzt sich an seinen Schreibtisch. Plötzlich packt ihn seine Muse. Wie durch ein Wunder breitet sich die gesamte Handlung vor ihm aus. Er muss sie nur noch in einem freudigen Rausch vor Inspiration heruntertippen. Anschließend reißen ihm die Verleger das Manuskript aus den Händen und wiegen der Autoren in Gold auf.

 

Daran ist so unglaublich viel falsch. Ich versuche mich mal an einer Liste, die aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:

 

– Autoren sind nicht nur Männer. Im Gegenteil mehr Bücher werden von Frauen geschrieben.


– Es gibt keine Musen.


– Gute Handlungen entstehen durch lange harte Arbeit und hundertfaches verwerfen.


– Schreiben ist ein hartes Handwerk, das nicht immer Spaß macht.


– Die erste Fassung ist NIE perfekt.


– Kein Verleger warte auf DEIN Buch, sondern es dauert oft Jahre einen Verlag zu finden und ist nicht selten Glückssache.

 

– Die meisten Autoren können nicht vom Schreiben leben. Es sei denn Luft und Liebe reicht ihnen dafür. Denn wir arbeiten für einen Hungerlohn.


 

5. Psst – das wusstet ihr bestimmt noch nicht!

Ziemlich aktuell: Der Grund warum ihr momentan so wenig von mir hört ist, dass ich ein paar wichtige Entscheidungen treffen muss. Mehr kann ich euch dazu leider noch nicht sagen. Aber sobald es so weit ist, erfahrt ihr es hier auf meiner Seite.


 

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