Vom Lesen und Schreiben – Meine Lieblingsbücher Teil 1

 

Die meisten Menschen haben Bücher, die für sie etwas Besonderes sind. An die sie immer mal wieder zurückdenken. Die im Regal einen besonderen Platz haben. Manche haben sogar Bücher, die sie zweimal, dreimal, oder noch öfter gelesen haben. Bücher, die für sie fast wie alte Freunde sind. Über deren Rücken sie manchmal streichen um sie zu begrüßen, wenn niemand sie beobachtet.

Meine besten Bücherfreunde möchte ich euch hier vorstellen und auch erklären, wie sie mein eigenes Schreiben beeinflusst haben. Insgesamt habe ich acht Bücher herausgesucht, wovon ich euch hier die ersten vier vorstellen möchte.

 

 

Dragonball – Die Suche nach Großvater

von Akira Toriyama

 

Inhalt: Es geht um den kleinen Son-Goku, der unheimlich stark und schrecklich naiv ist. In seinen Abenteuern muss er sich zusammen mit seinen Freunden immer mächtigeren Gegnern stellen.

 

Ich weiß, ich weiß. Was soll denn das werden? Sie hat uns Lieblingsbücher versprochen und das Erste, was sie uns zeigt, ist noch nicht mal ein richtiges Buch! Irgend so ein Manga mit alberner Handlung und nicht mal drei richtigen Sätzen pro Seite

Aber: Die Dragonball Reihe gehört für mich nun mal hier her. Der Band Nummer 5 „Suche nach Großvater“ war der erste Manga, den ich je gelesen habe und er gehört genau hier hin. An den Anfang. Denn ohne Dragonball hätte ich vermutlich überhaupt nicht mit dem Lesen angefangen.

Ich bin Legasthenikerin und Bücher zu lesen war in der Grundschule für mich eher eine Folter, als alles andere. Mir wurde viel vorgelesen. Aber selbst, freiwillig ein Buch lesen? Niemals! Meine Angst vor den Buchstaben zu überwinden, dabei half mir Son-Goku und seine Geschichte. Sie brachte mich zum Lesen, sodass ich mich schließlich auch an „richtige“ Bücher traute. Ohne dieses viel zu oft belächelte Medium, hätte ich wahrscheinlich nie Freude am Lesen entwickelt und sicherlich auch nie begonnen selbst zu Schreiben.

 

 

Harry Potter und der Orden es Phönix

von J.K. Rowling

 

Inhalt: Ich denke, dass es in Harry Potter um einen jungen Zauberer geht, der zusammen mit seinen Freunden den bösen Lord Voldemord besiegen muss, sollte inzwischen selbst der größte Büchermuffel mitbekommen haben.

 

Ich gehöre zu der Generation Leser, die mit den Harry Potter Büchern aufgewachsen ist. Ich habe an meinem 11. Geburtstag heimlich nach einer Eule Ausschau gehalten und versucht einen Patronus mit meiner schönsten Erinnerung herbeizurufen.

Harry, Ron und Hermine haben mich durch meine Kindheit und Jugend begleitet. Dumbledore und Voldemort haben mein Bild von richtig und falsch mitgeprägt. Man kann also wohl getrost davon ausgehen, dass die Harry Potter Reihe auch mein Schreiben beeinflusst hat. So handelte mein erstes „Buch“ von einem jungen Zauberer und seinen beiden Freunden, die auf die Zauberschule Hilberix gingen und gegen einen bösen Drachenreiter kämpfen mussten.

Warum nun ausgerechnet der 5. Band? Das Buch war seit es herauskam mein Lieblingsband. Die Rebellion der eigentlich machtlosen Schüler gegen das Ministerium hat es mir immer schon besonders angetan. Außerdem war es der erste Band, der mir nicht vorgelesen wunde, sondern den ich selbst gelesen habe. Für mich eine große Errungenschaft.

 

Der kleine Prinz

von Antoine de Saint-Exupery

 

Inhalt: Der kleine Prinz lebt zusammen mit einer Blume auf dem Asteroiden B 612. Doch dann kommt er auf die Erde und trifft dort auf einen Piloten, der in der Sahara notlanden musste.

 

Ich habe „Der kleine Prinz“ erst recht spät gelesen. Es ist noch keine fünf Jahre her. Lange hatte ich mich gewundert, warum diese Geschichte so beliebt ist, ohne sie selbst gelesen zu haben. Das wollte ich schließlich ändern und war begeistert. Was ich entdeckte, war eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und Menschlichkeit.

Das sind zwei Themen, die ich auch bei dem was ich schreibe in den Vordergrund stelle. Wie es gelingt sie so wunderschön in ein Büchlein zu packen, das noch nicht mal 100 Seiten hat, ist mir ein Rätsel und das wird es vermutlich auch immer bleiben.

 

 

Die Tribute von Panem – Flammender Zorn

von Suzanne Collins

 

Inhalt: Auch recht bekannt, deshalb nur ein paar Worte. In der Zukunft lebt die Menschheit im Land Panem. Dort herrscht das Kapitol über die 12 Distrikte und veranstaltet jedes Jahr Spiele, in denen Jugendliche um Leben und Tod kämpfen müssen. Als Katniss dafür ausgewählt wird, werden Ereignisse ausgelöst mit denen keiner, Katniss eingeschlossen, gerechnet hat.

 

Meiner Meinung nach eine nahezu perfekte Buchreihe und die neuesten Bewohner, die auf meiner „Lieblingsbuchregalreihe“ einziehen durften. Gut gezeichnete Charaktere, allen voraus endlich eine weibliche Protagonistin, die nicht nur erträglich, sondern realistisch ist! Eine richtig tolle, spannende, durchdachte Handlung. Keine Angst davor Grenzen zu überschreiten und erhobener Zeigefinger im richtigen Maß. Den letzten Band habe ich gewählt, weil ich ihn nochmal ein Stück besser als die Vorgängerromane fand.

Diese Reihe hat mich, wie ich finde, am direktesten beim Schreiben beeinflusst, denn ich habe sie kurz vor dem Beginn der Arbeit an meiner eigenen Dystopie „Nummer 365 – Die Lichtbringer“ gelesen. Die Tribute von Panem haben meine Begeisterung für das Genre der Dystopie entfacht, und mir gezeigt, was beim Schreiben alles möglich ist.

Übrigens habe ich erst diese Woche die erste Buchreihe von Suzanne Collins, die „GerGor“ Bücher abgeschlossen, die ich absolut empfehlen kann.

 

lieblingsbuecher-3

 

Soweit erst mal. Die anderen vier Bücher gibt es im zweiten Teil.

Wie ist es bei euch? Welches sind eure Lieblingsbücher? Welche haben euch beeinflusst?

 

Eure Sabrina

 

 

 

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