Buchmessen Hattrick: 2 Tage 3 Messen – #obm2018 #fbm2018 #BuCon2018

Oh ja, letztes Wochenende habe ich mir die volle Buchmessen-Drönung gegeben. Drei Messen in zwei Tagen zu besuchen, dass habe ich bisher auch noch nicht gemacht.

Wie es war und was ich alles erlebt habe, dass erfahrt ihr jetzt:

 

 

#obm2018 – Onlinebuchmesse

Wir ihr schon hier auf meiner Seite erfahren habt, war ich dieses Jahr bei der Onlinebuchmesse mit dabei. Diese ging 12 Tage und eben auch über das Frankfurter Messewochenende. Damit das alles parallel klappt, hatte ich meine Beiträge für Freitag (Thema Coverdesigner) Samstag (Thema künftiges Buch) und Sonntag (Thema USP – Alleinstellungsmerkmal) bereits vorgeplant.

Ich glaube, sonst wäre ich echt ins Straucheln geraten. Auf diese Weise hat es aber ganz gut geklappt.

Alle Beiträge zur Messe könnt ihr auf meiner Facebookseite und meiner Instagramseite nachlesen.

 

Mein Fazit:

Die Onlinebuchmesse hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Sie war richtig gut von Helen Schmidt organisiert. Durch das Engagement der vielen Aussteller ist tatsächlich Messefeeling aufgekommen und ich habe jede Menge tolle Buchmenschen kennengelernt.

Einziger Verbesserungsvorschlag meinerseits: Bei der Hauptzielgruppe, den Lesern, müsste die Messe vielleicht noch etwas mehr publik gemacht werden. Da sind bei einem zweiten Durchgang alle beteiligen gefragt um das noch ein wenig zu optimieren.

Für mich hat sich die Onlinebuchmesse trotzdem voll gelohnt und ich war froh, dabei sein zu dürfen.

 

#fbm2018 – Frankfurter Buchmesse

Ich vor dem Frankfurter Messeturm

 

Der Messesamstag

Am Messesamstag habe ich das erste Mal die Frankfurter Buchmesse betreten.

Eingang zur Welthauptstadt der Ideen!

 

Und damit die größte Buchmesse der Welt!

Und was soll ich sagen? Mein erster Eindruck: Wow! Ist das groß!

Ich war ja schon öfter auf der Leipziger Buchmesse und dachte schon da, dass das Gelände riesig ist. Aber tatsächlich ist Leipzig übersichtlich im Vergleich zu Frankfurt!

Damit ihr euch das besser vorstellen könnt hier mal ein Plan des Messegeländes:

Und ja, es gibt bis zu 4 Stockwerke in den Hallen!

 

Und nochmal: Wow! Sind da viele Leute unterwegs!

Beweise?

Hier war es noch relativ leer!
Nicht den Überblick zu verlieren und hinzufinden wo man möchte, ist da gar nicht so einfach.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mich und meine Messebegleitung – Kathrin von Lese lieber ungewöhnlich – führte unser erster Weg ins Yogitee-Lesezelt. Hier finden viele Veranstaltungen statt, Lesungen, Diskussionen und vieles mehr.

 

Das Tolle dran: Es gibt kostenlos Tee! Wie cool ist das denn bitte?

‚Das große Frühschoppen – Über Rechte reden‘ veranstaltet von Die Partei war informativ und unterhaltsam. Ein klasse Messe-Start!

 

Kostenloser Tee!
Reichlich Tee.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun ging es richtig los. Erkundung von Halle 4.

Hier sind viele bekannte, kleinere und größere Verlage untergebracht. Außerdem viele Dienstleister rund ums Buch und die Selfpublishing Arena.

Die Halle ist also irgendwie eine Mischung aus den Leipziger Hallen 2 und 5 nur – ihr ahnt es sicher schon – größer!

 

Nach einem kurzen Stopp beim Bundesverband junger Autoren und Autorinnen und Besuch von Monika Loerchners ‚Hexenherz‘, das dort ausgestellt war, kämpften wir uns durch die Gänge.

 

Gerade die großen Publikumsverlage fahren hier in Frankfurt mit richtigen Stand-Landschaften auf. Im Stand von Bastei Lübbe Verlag beispielsweise kann man sich richtig verirren!

Was wir dort getan haben?

Wir waren auf der Suche nach Rebecca Gablé. Sie hatte auf ihrer Facebookseite angekündigt, dass sie zwischen 11 und 17 Uhr (!) am Lübbe Stand zu finden sei.

Etwas enttäuscht, dass wir sie nicht finden konnten erkundeten wir schließlich weiter die Halle. Natürlich mit dem festen Vorsatz zurückzukommen und es nochmal zu versuchen!

So stießen wir auf die ‚Selfpublisher Arena‘ an der gerade ein Vortrag über Erfolgsfaktoren für Selbstverleger lief. Besonders gefreut habe ich mich, Vera Nentwich wiederzusehen. Wer meinen Messebericht zu Leipzig gelesen hat, weiß vielleicht noch wie sehr mich ihr Workshop über Lesungen damals begeistert hat.

Leider konnte ich nicht Hallo sagen, denn Vera war ja gerade etwas beschäftigt.

 

Auf dem Weg ins zweite Stockwerk der Halle schauten wir wieder nach Rebecca Gablé, doch leider wiederum erfolglos. Als wir nach unserer Runde oben zu dritten Mal bei Bastei Lübbe standen, aber immer noch keine aufgeregten Fans von historischen Romanen, oder eine lange Signierschlange entdecken konnten, beschlossen wir bei der Information (Ja, der Verlagsstand hatte eine eigene Information!) nachzufragen.

Und dann passierte es:

 

Ja, Rebecca Gablé wäre da.

Ach, wir haben Bücher zum Signieren dabei?

Na gut, dann würde sie mal schauen, ob wir zu ihr könnten.

 

Die Mitarbeiterin verschwand im privaten Bereich des Verlages (Ja, der Verlagsstand hatte einen eigenen privaten Bereich!). Und winkte uns nur Sekunden später herein.

Rebecca Gablé saß ganz entspannt an einem der kleinen Tischchen und bot uns einen Platz an!

 

Versteht mich nicht falsch. Ich bin selbst Autorin und weiß natürlich, dass bekannte Autoren auch nur Menschen sind. Ich finde allgemein, dass man mit berühmten Menschen ganz normal umgehen sollte, schließlich sind selbst sie MENSCHEN.

Aber Rebecca Gablé ist meine deutsche Lieblingsautorin, seit ich 12 Jahre alt war. Sie war die erste, die mir Schreibtipps gab und mich ermutigte weiterzumachen.

Die Situation war für mich also reichlich surreal.

 

Trotzdem schaffte ich es, mich hinzusetzten und ihr mein altes, inzwischen schon 7 oder 8 Mal gelesenes Exemplar ‚Das Lächeln der Fortuna‘ in die Hand zu drücken.

Da ist es! Mein signiertes ‚Lächeln der Fortuna‘!

 

Und dann hatte ich noch meinen kleinen Schatz dabei. Den inzwischen 12 Jahre alten, fleckigen Fetzen Papier, mit ihrer E-Mail an mich als gerade 14-jährige.

Darin schrieb sie mir:

„Viel schreiben und viel lesen sind meiner Erfahrung nach die erste Voraussetzung, wenn man eines Tages ein Buch veröffentlichen will.“

 

Ich zeigte ihr den Text und erzählte, dass die Tipps gefruchtet haben und ich 2017 mein erstes Buch veröffentlich habe.

Sie fragte interessiert in welchem Genre und bei welchem Verlag und wünschte mir weiterhin viel Erfolg.

Dann durfte ich sogar noch ein Bild mit ihr machen.

Überglücklich

 

Ihr versteht sicher, warum diese tolle Begegnung mein Messe-Highlight ist.

Völlig geflasht mussten wir erstmal eine kleine Pause auf dem Außengelände einlegen.

 

Mit Popcorn ausgestattet…
…gönnten wir uns dann ein paar ‚Fantasysnacks‘.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die kleinen ‚fantastischen Appetithappen‘ von Pea Jung, Tanja Neise, Karina Reiß und Corinna Rindlisbacher waren eine coole Idee und ziemlich unterhaltsam.

Auf dem Weg zum Papyrus Autor Stand traf ich anschließend Jasmin Zipperling, die ich von ihren Artikeln für die Federwelt und Der Selfpublisher und durch ihr Engagement bei der Autorenwelt kenne.

 

Das meine Dystopie ‚Nummer 365 – Die Lichtbringer‘ tatsächlich am Papyrus Stand zu finden war, hat mich unheimlich gefreut.

Mein Roman ausgestellt auf der Frankfurter Buchmesse!

Wie ich dazu gekommen bin?

Ihr wisst, wie sehr ich das Schreibprogramm ‚Papyrus Autor‘ schätze. Als Autorin aber auch besonders als Legasthenikerin hat es für mich viele Vorteile. Natürlich habe ich auch meine Lichtbringer damit geschrieben.

Und Bücher, die mit ihrem Programm geschrieben wurden, stellt das Papyrus-Team eben an ihrem Stand aus.

Super oder?

 

Mit diesem zweiten kleinen Highlight ließen wir die Messe am frühen Nachmittag auch schon hinter uns.

Nein, nicht weil wir schon genug hatten, sondern weil ja noch eine weitere Messe auf dem Programm stand. Aber dazu später mehr.

Hier will ich euch zuerst erzählen, wie es am Messesonntag weiter ging.

 

Messesonntag

Sonntagmorgen ging es wieder aufs Messegelände. Die relative Leere in der Früh haben wir ausgenutzt um uns auch mal in Halle 1 umzusehen. Hier ist alles untergebracht was mit Manga zu tun hat. Sie entspricht also ziemlich genau der Leipziger Halle 1.

Nach dieser kleinen Erkundungstour trennten sich die Wege von mir und meiner Messebegleitung erst mal. Während sie sich ein paar Lesungen anhörte, machte ich mich wieder auf den Weg zur Selfpublishing Arena. Ich wollte nämlich gerne zu ‚Leser erreichen und erfolgreich binden‘. Mit dabei Größen wie Laura Newman, Alicia Zett, Jaqueline Vellguth und Mira Valentin.

Welcher Autor wünscht sich da keine Tipps?

Am coolsten fand ich das Konzept von Mira Valentin – die Dame in blau.
Sie macht doch tatsächlich Cosplay mit ihren Lesern.
Ziemlich stark!
Das würde mir auch gefallen. Aber wie verkleide ich mich als Kindersoldat?

 

Nach diesen spannenden Gedankenanstößen ging es zurück zum Stand des ‚Bundesverband junger Autoren und Autorinnen‘. Dort wartete nämlich Leveret Pale auf mich. Ich kenne diesen super produktiven und außergewöhnlichen jungen Autoren von unseren Treffen mit dem Münchner Autorenstammtisch.

Das lange Gespräch das ich mit ihm geführt habe, zuerst alleine, dann wiedervereint mit meiner Messebegleitung Kathrin, hat meinen Eindruck erneut bestätigt: Ein aufstrebendes Talent, mit dem man in Zukunft rechnen muss!

Mehr über ihn erfahrt ihr auf seiner Homepage, die ich euch oben über seinen Namen schon verlinkt habe.

Leider haben wir völlig versäumt zusammen ein Bild zu machen.

 

Letzte Station war das Frankfurter Pavillon. Hier hinein hatten wir es zuvor nie geschafft. Teilweise stand eine Warteschlange quer über das Außengelände der Messe.

Jetzt konnten wir ihn endlich von innen bewundern.

 

Warum wir dort waren?

André Marx der Autor des 200. Bandes der Drei ??? hat dort aus ‚Feuriges Auge‘ gelesen.

Ein klasse Messeabschluss!

 

Dann ging es zurück in die Heimat. Auch die Fahrt war ereignis- und vor allem ideenreich. Vielleicht erzähle ich euch ein anderes Mal davon.

 

Fazit:

Mein erster Besuch auf der Frankfurter Buchmesse war privat ein voller Erfolg.

Ich hatte sehr viel Spaß auf dieser riesigen Messe und habe viele großartige Eindrücke zu verarbeiten.

Aus Autorensicht wird aber wohl Leipzig meine bevorzugte Buchmesse bleiben. Einfach weil sie kleiner und damit etwas familiärer ist. Außerdem ist es natürlich vorteilhaft, wenn mein Verlag auch auf der Messe vertreten ist.

Insgesamt kann ich mir aber gut vorstellen nächstes Jahr wieder zur Frankfurter Buchmesse zu kommen.

 

Bis zum nächsten Jahr!

 

 

#BuCon2018 – Deutschlands großes Treffen für phantastische Literatur

Fehlt noch die dritte Messe. Ihr erinnert euch, dass ich die Frankfurter Buchmesse am Samstag schon relativ früh verlassen habe?

Jetzt verrate ich euch warum: Es ging noch auf die BuCon nach Dreieich.

Das ist ein doch recht kleines Nest, etwa 20 Minuten Autofahrt von Frankfurt entfernt.

 

Eine Buchmesse nur für phantastische Literatur? Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Also sind meine Messebegleitung Kathrin und ich rübergedüst um uns das mal anzusehen.

Im Vergleich zu Frankfurter Buchmesse, ist die BuCon natürlich sehr klein, dafür findet man hier viele kleinere und mittlere Phantastik-Verlage und auch viele Selfpublisher.

Damit ihr euch das besser vorstellen könnt auch hier mal der Lageplan für euch:

 

Die eigentliche Messehalle ist der große weiße Raum der zwischen ‚Autorenlounge‘ und ‚Holodeck‘ liegt. Hier tummeln sich viele kleine Ständchen mit vielen super netten Menschen. Die Veranstaltungsräume tragen Genre passende Namen wie Transporterraum, Battle Bridge oder Deep Space 3 -5.

 

Die erste Stunde unseres Besuchs nutzen wir, um die Stände zu besuchen.

Gleich am Eingang befand sich der Stand von PAN – Phantastik Autoren Netzwerk. Der war für mich besonders interessant, da ich schon länger überlege bei PAN mitzumachen. Ich besorgte mir also etwas Infomaterial und dann ging es hinein in die eigentliche Messe.

Einer der ersten Verlagsstände war der vom Acabus Verlag. Hier veröffentlicht meine Autorenkollegin Monika Loerchner. Und ratet mal, wer die Herausgeberin der großen Verlags Anthologie zum 10-jährigem Bestehen des Verlags ist!

Genau: Glückwunsch Monika!

Das Büchlein ist echt super geworden!

 

Weiter ging es zu Silvia Riess die viele von euch sicher von ihrer coolen Bloggeraktion zur Rettung des hustenden Hamsters kennen.

Sylvia mit ihrem ‚Herr der sieben Königreiche‘

 

Nächste Station war der Stand des Amrûn Verlags, wo gerade die Frau der realistischen Schwertkämpfe Susanne Pavlovic Bücher signierte.

Nicht an ihrem Stand angetroffen habe ich leider meine baldige Verlagskollegin Anja Buchmann. Dafür konnte ich aber eins ihre Lesezeichen zu ihrem Roman ‚Album der verschwundenen Freunde‘ ergattern.

 

Schließlich ging es zu der Veranstaltung, die Hauptgrund für unseren Besuch bei der BuCon war: Dem Verlagspanel des Acabus Verlags!

Dort durfte Monika ihren Roman ‚Hexenherz – Eisiger Zorn‘ vorstellen.

Neben ihr waren auch ihre Verlagskollegen Markus Walther, Torsten Weitze, Miriam Schäfer und Carl Wilckens mit dabei.

Die Stunde verging wie im Flug und war wahnsinnig unterhaltsam!

 

Gegen Ende stieß auch noch ein ganz besonderer Zuhörer zu uns.

Erfolgsautor Andreas Eschbach!

Monika hatte ihn eingeladen und tatsächlich nahm er sich die Zeit vorbeizuschauen und danach sogar noch ein Bild mit uns zu machen!

Monika, Herr Eschbach und ich.

 

Und damit ging auch diese dritte Messe zu Ende.

 

Fazit:

Die BuCon ist eine liebevollgestaltete kleine Messe auf der ein Phantastik-Fan alles findet was sein Herz begehrt. Das Programm ist trotz dem kleinen Rahmen super abwechslungsreich und auch mit großen Autoren bestückt.

Wir haben die Messe zwar vor allem wegen Monika Loerchner und weil sie so nahe an Frankfurt liegt besucht, aber ich glaube, auch ein ganzer Tag würde sich hervorragend füllen lassen. Diese Aufmerksamkeit hätte die BuCon jedenfalls mehr als verdient!

Schließlich hat sie sogar ein eigenes Auto! Wenn das mal nicht besonders ist!

Auf baldiges Wiedersehen!

 

 

 

Schlussgedanke

Hat es sich also gelohnt? 3 Messen an 2 Tagen?

Ich würde sagen: Auf jeden Fall.

Klar, wäre ein bisschen mehr Zeit auf jeder einzelnen toll gewesen, aber vielleicht kann ich das im nächsten Jahr ja noch etwas geschickter verbinden.

 

 

Eure Sabrina

 

 

 

 

 

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