LBM 2018 – Ein Abenteuer zwischen Buch und Schnee – Sonntag

Hier könnt ihr meinen Freitag und Samstag auf der Leipziger Buchmesse 2018 nachlesen.

Jetzt kommen wir zum großen Finale:

 

Am Sonntag wollten wir gleich pünktlich um 10 Uhr auf der Messe sein. Es wartete nämlich ein wichtiger Termin auf uns.

Entsprechend früh machten wir uns auf die Socken – in der Erwartung, dass wir wieder über 2 Stunden für die Anreise benötigen würden.

Doch obwohl der Schnee immer noch ein ziemliches Problem auf den Straßen darstellte, waren wir bereits kurz nach 9 Uhr auf dem Messegelände!

 

Super, dachte ich. Dann konnte ich ja sogar noch einen kleinen Soundcheck auf der Fantasy-Leseinsel machen. Dort sollte ich ja um 16:30 Uhr aus Nummer 365 – Die Lichtbringer lesen.

Und auf meine Frage vorab per Mail hieß es, ich solle doch vor 10 Uhr zur Bühnen kommen und dort mit dem Techniker eine kleine Probe machen.

Nur leider schaffte ich es in Ermangelung eines speziellen Ausweises und trotz Beweis-E-Mail nicht in Halle 2.

Der Soundcheck musste also leider ausfallen. Das war sehr schade, denn wie ihr wisst, bin ich immer gerne optimal vorbereitet.

Etwas enttäuscht kehrte ich zu meiner Messebegleitung zurück.

 

Aber viel Zeit zum Schmollen gab es nicht, denn gleich um 10:15 Uhr las meine liebe Kollegin Monika Loerchner aus ihrem Debütroman Hexenherz – eisiger Zorn. Die Lesung war organisiert vom BvjA, dem Bundeverband junger Autoren und Autorinnen.

Das durfte ich natürlich nicht verpassen!

 

Da wir bereits um 10 Uhr da waren und mit der super netten Technikerin ins Gespräch kamen, konnte ich meine Fragen zum Thema Sound doch noch loswerden. Ich durfte sogar einen kleinen Soundcheck machen! Das war richtig klasse!

Und ich beschloss, vor meiner Lesung unbedingt noch mit den Technikern an der Fantasy-Leseinsel zu sprechen – Eine großartige Idee, wie sich herausstellen sollte!

 

Ich mit ‚Nummer 365 – Die Lichtbringer‘ beim Ersatz-Soundcheck.

 

Nun war aber erst mal Monika dran. Trotz der frühen Uhrzeit und der etwas abgelegenen Bühne, lockte ihr spannender Hexenroman einige Zuhörer an.

Für die von euch, die es noch nicht wissen: In Monikas Romanen ist jede Frau der Magie fähig und dadurch eine Frauenherrschaft entstanden, in der die Männer als schwaches Geschlecht gelten. Sehr empfehlenswert!

 

Monika und die nette Technikerin.
Monika und ‚Hexenherz – Eisiger Zorn‘

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Lesung kam es dann gleich zum ersten Abschied. Ich musste Monika Tschüs sagen – zum Glück werden wir uns dieses Jahr auf jeden Fall noch mal sehen!

 

Außerdem trennten sich auch die Wege von mir und meiner Messebegleitung wieder. Denn ich wollte den restlichen Tag bis zu meiner Lesung am Stand des Verlagshauses el Gato verbringen.

Und das tat ich dann auch.

Mann, ist da die Zeit vielleicht verflogen!

Ich dachte ja eigentlich, ich bin überhaupt nicht für den Standdienst zu gebrauchen. Werbung machen, liegt mit nämlich nicht wirklich.

Aber überraschenderweise machte es mir richtig Spaß die Standbesucher zu beraten! Zwischendurch durfte ich auch immer mal wieder signieren und sogar den Lichtbringer Gruß machen. Zum Beispiel mit Larissa von Blog Larissa liest.

 

Larissa und ich beim Lichtbringergruß.

 

Ich merkte kaum wie die Zeit verging und hätte meine fürsorgliche Messebegleitung mich nicht mit Pommes gefüttert (DANKE!) hätte ich wohl völlig vergessen zu Essen.

 

Dann war es schon kurz vor 16 Uhr!

Ich machte mich auf den Weg zur Fantasy-Leseinsel.

In einer halben Stunde sollte es losgehen!

 

Die Ankündigung meiner Lesung war groß am Stand des Verlagshauses el Gato zu sehen. Ich drufte sogar unterschreiben!

 

An dieser Stelle mal ein ganz großes Lob an das Techniker-Team der Leipziger Buchmesse!

Für mich wahre Helden. Denn ich traf an diesem Tag gleich zum zweiten Mal auf extrem hilfsbereite Techniker:

Mit dem jungem Mann der auf der Fantasy-Leseinsel zuständig war, hatte ich ein großartiges Gespräch – und er freute sich übrigens riesig, dass sich einer der Autoren mal für seine Arbeit interessierte – und er zauberte für mich sogar ein Nackenbügel-Mikrophon herbei!

 

Kleine Anmerkung:

Wer meine Begeisterung nicht verstehen kann: Lesen mit Mikrophon ist gar nicht so einfach.

Ein fest Installiertes hat man die ganze Zeit vor der Nase, man muss aufpassen nicht dagegen zu stoßen und es stört bei der Kontaktaufnahme mit den Zuhörern. Ein Handmikrofon schränkt einen dafür unheimlich bei der Bewegungsfreiheit der Gesten ein.

Die optimale Lösung: Eine Art Headset.

Das Problem: Die bekommt man eigentlich auf der Messe nicht.

 

Doch da war eins. Nur für mich! Ich war hin und weg!

Damit konnte nichts mehr schief gehen.

 

Ich war unheimlich erstaunt, wie viele Zuhörer ich kurz vor Messe-Ende noch hatte. Wahrscheinlich hat der Schnee mir hier einen großen Dienst erwiesen. Denn dadurch dass viele am Samstag solche Probleme mit der Anreise hatten, war die Messe am Sonntag ungewöhnlich voll.

Vor etwa 40 Zuhörern begann ich also meine Lesung.

 

Die Fantasy-Leseinsel mit mir und einem Teil meiner Zuhörerschaft.

 

Ehrlich gesagt konnte ich mich hinterher kaum noch an die Lesung erinnern. Ich wusste noch, dass ich am Anfang – wie immer – unheimlich nervös war. Das legt sich bei mir immer erst in dem Moment in dem ich zu Lesen beginne.

Wenn ihr mehr zum Thema ‚Legasthenikerin und Lesungen? Wie geht das?‘ wissen wollt, schaut doch mal bei meinem Beitrag Die legasthene Lesung vorbei.

 

Einige Tage nach der Messe habe ich festgestellt, dass meine Lesung als Podcast aufgenommen wurde.

Deshalb könnt ihr nun sogar selbst beurteilen, wie ich mich geschlagen habe.

Hier die gesamte Lesung für euch:

 

 

Was mich unglaublich gefreut hat war, dass am Schluss sogar Fragen gestellt wurden.

Damit hatte ich überhaupt nicht gerechten. Ich hatte sogar vorbereitet, was ich erzählen würde, wenn ich noch Zeit hatte.

Nach der Lesung ging es dann zum Signier-Tisch. Was für ein toller Messeabschluss!

 

Am Signier-Tisch alles bereit!

 

Abschließend besuchte ich ein letztes Mal den Stand des Verlagshauses el Gato.

Und dann hieß es auch schon Abschied nehmen.

Meine abenteuerliche Reise zwischen Buch und Schnee war zu ihrem Ende gekommen.

 

Fazit:

Ich denke jedes Jahr, mein Messebesuch kann eigentlich kaum besser werden.

1. Jahr: Ich habe meinen Verlag beim Meet and Greet gefunden.

2. Jahr: Erste Messe als Autorin.

 

Aber in dieses dritten Jahr war es wirklich wieder unglaublich. Alle die tollen Begegnungen, der großartige Workshop und natürlich meine große Lesung. Besser kann ich es mir kaum noch vorstellen.

 

Aber ich bin mir sicher, nächstes Jahr werde ich das gleiche wieder sagen. Denn die Leipziger Buchmesse ist einfach jedes Mal etwas besonderes!

 

Ich kann es kaum erwarten, welche Abenteuer 2019 auf mich warten!

 

 

 

 

 

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