LBM 2018 – Ein Abenteuer zwischen Buch und Schnee – Freitag

Los ging mein Abenteuer am Messe-Freitag.

Gleich morgens machten sich meine Messebegleitung und ich auf den Weg nach Leipzig.

Im Auto – was sich noch als Segen herausstellen sollte.

Wir vertrieben uns die Zeit mit einem kleinen Buchquiz, frei nach dem Prinzip von ‚Wer bin ich?‘.

Ich war unter anderem ‚Harry Potter und der Gefangene von Askaban‘ ‚Die Märchen der Gebrüder Grimm‘ und ‚Herr der Ringe – Die Gefährten‘. Eine gute Mischung, finde ich.

Nach dem Einzug in unsere Messe-Unterkunft – eine zugige, etwa 6 qm kleine Holzhütte ohne Sanitäranlagen, die sich noch als Fluch herausstellen sollte, – kamen wir etwa um 15 Uhr auf dem Messegelände an.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Hallen schon relativ leer, sodass wir die verbleibenden drei Stunden nutzen konnten, um uns, ganz in Ruhe und ohne Gedrängel, die fünf Halle anzusehen.

Natürlich haben wir es in dieser Zeit nicht geschafft, alles Stände zu besuchen, aber für den ersten Überblick war es super.

Sogar in der sonst immer mega vollen Halle 1, in der die Manga-Comic-Con stattfindet, war es relativ leer. Wir konnten hindurchschlendern das ausgestellte Merchandising, die Neuerscheinungen und natürlich besonders die Cosplayer bewundern.

Dabei wanderte auch einer meiner wenigen Käufe in meine Tasche: Der 3. Band des neuen Dragonball Super Mangas!

Endlich geht es weiter! ‚Der Null-Sterbliche-Plan‘ !

 

Zum Abschluss dieses gelungen ersten Tages auf der Leipziger Buchmesse besuchte ich den Stand des Verlagshauses el Gato.

Dort traf ich gleich altbekannte und neue Gesichter.

Sehr gefreut habe ich mich meine Verlagskolleginnen Susanne Leuders und Lucie Müller wiederzusehen, und eine besondere Freude war es, Bettina Bellmont, die neue in unseren Verlags-Reihen kennenzulernen. Ihr superspannend klingendes Jugendbuch Eldradjans Angst erscheint im Mai. Es ist eine Geschwistergeschichte und damit hatte sie mich natürlich gleich für sich gewonnen.

 

Von rechts nach links: Lucie Müller, Bettina Bellmont, Andrea el Gato, Susanne Leuders und meine Wenigkeit.

Beim Verlassen der Messehallen haben wie zu unserem Erstauntem festgestellt, dass Leipzig von einer sanften Schneeschicht bedeckt war.

Schnee! Bei der Leipziger Buchmesse! Mitte März! Wer hätte denn damit rechnen können?

Wie jedenfalls nicht …

Doch der Schnee sollte die restliche Messe prägen und für mich blöde und schöne Folgen haben.

Leipzig im Schneegestöber

Der Abend gehörte dann ganz meiner Lieblings-Hexen-Mutter Monika Loerchner. Wir waren bei ihr zum Essen eingeladen (war super lecker!) und haben bis spät in der Nacht so intensiv über Plotgestaltung, Verlage, Marketing-Möglichkeiten und tausend andere Dinge gesprochen, dass wir überhaupt nicht gemerkt haben, dass wir allmählich eingeschneit wurden.

 

Monika Loerchner und ich

Nach einer langen und rutschigen Heimfahrt kamen wir in unserem Bretterverschlag an. Zwar gab es einen Gasofen, der die Temperatur in der Hütte auf ein erträgliches Maß anhob – allerdings hatte uns die Erklärung des Platzwartes „wenn ihr den laufen lasst, dann macht doch besser ein Fenster auf“ etwas beunruhigt.

Nachdem wir uns durch den inzwischen waagrecht schießenden Schneesturm zu den Sanitäranlagen gekämpft hatten, haben wir uns dazu entschlossen, alles was wir fanden – Decken, Kissen, Jacken und Handtücher – über uns zu stapeln und das Risiko des Erfrierens dem des Erstickens vorzuziehen 😉

Während die Vorhänge am Fenster über unseren Köpfen im Wind des Sturms hin und her wehten, schliefen wir schließlich erschöpft ein.

 

Ihr wollt wissen, wie es weiter geht? HIER klicken für denn nächsten Messetag.

 

 

 

 

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