Krimidinner – Fragen und Antworten

Heute will ich euch kurze Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema „Krimidinner“ geben. Ich hoffe, danach kann sich jeder vorstellen, was sich dahinter verbirgt.

Wenn ich erzähle, dass ich Krimidinner schreibe, lautet die erste Frage normalerweise:

 

Frage: Krimidinner? Was ist das?

Antwort: Ein Krimidinner ist ein interaktives Spiel, bei dem alle Mitspieler in eine Rolle schlüpfen und versuchen während eines gemeinsamen Essens einen Kriminalfall zu lösen.

 

Das führt in aller Regel aber erstmal zu noch mehr Fragen:

 

Frage: Wie macht man das?

Antwort: Zunächst mal muss man (wenn man nicht in der glücklichen Lage ist, ein Krimidinner selbst zu schreiben) sich ein Krimdinner besorgen. Das ist normalerweise eine Box oder eine CD, die die Beschreibung des Falls zum Vorlesen, eine Spielanleitung und Rollenbeschreibungen für jeden Mitspieler enthält. Ab dann kann man einfach der Spielanleitung folgen und muss sich nur noch Leute einladen, die Lust haben den Fall gemeinsam zu spielen.

 

Frage: Und wo spielt man sowas?

Antwort: Eigentlich kann man ein Krimidinner überall spielen, wo man einen Tisch und Stühle hat. Es muss auch nicht zwangsläufig dabei gegessen werden. Normalerweise spielt man ein Krimidinner einfach beim Gastgeber zuhause.

 

Frage: Wie? Da kommen dann Schauspieler nach Hause?

Antwort: Nein. Ihr seid selbst die Schauspieler. Jeder von euch übernimmt eine Rolle im Fall. Das ist ganz einfach. Ihr lest die Rollenbeschreibung und werdet dann für einen Abend zu dieser beschriebenen Person.
Das heißt auch, dass einer von euch der Verbrecher ist, der von den anderen entlarvt werden soll.

 

Frage: Hä? Muss ich da dann Text auswendig lernen?

Antwort: Nein. Man sollte sich zwar schon merken, was in der Rollenbeschreibung steht, doch man muss keinesfalls Wort für Wort etwas aufsagen. Viel mehr ist es ein bisschen wir ein Improvisationstheater. Zum Beispiel bittet man während des Spiels die Mitspieler gelegentlich etwas lauter zu sprechen, anstatt ihnen am Anfang vorzulesen, dass man Gertraut, die schwerhörige aber gerissene Großmutter ist.

 

Frage: Wer kann da mitmachen?

Antwort: Jeder, der Spaß daran hat in andere Rollen zu schlüpfen und am liebsten selbst mal mit einem gewissen Detektiv aus der Bakerstreet auf Verbrecherjagd gehen würde.

 

Manchmal folgt nach diesen oder zahlreichen anderen Fragen schließlich:

 

Frage: Und wie schreibt man jetzt so ein Krimidinner?

 

Eine ausführliche Antwort am Beispiel meines Krimdinners „Jack the Ripper“ könnt ihr bald hier auf meinem Blog lesen. Den ersten Teil dazu findet ihr unter Wie entsteht ein Krimidinner? – Teil 1

Schreibt mir falls ihr noch Fragen habt oder Etwas genauer wissen wollt.

 

Eure Sabrina

 

 

 

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