2016 -> 2017

2016 – Ein Abenteuer beginnt

Vor einem Jahr wäre ich nie auf den Gedanken gekommen, dass ich nur zwölf Monate später einen Rückblick auf meinem eigenen Autorenblog schreiben würde.
Alleine schon deshalb nicht, weil ich mich nie als Autorin bezeichnet hätte. Denn für mich war das jemand, der ein Manuskript bei einem Verlag untergebracht hatte. Und so weit war ich noch lange nicht.

Letztes Jahr zu dieser Zeit hatte ich nämlich nur die wage Hoffnung, dass der Samhain Verlag Interesse an meinen Krimidinnern zeigen könnte. Ich hatte ihn auf der Spielwiesen angesprochen und durfte ihnen daraufhin mein Jack the Ripper Dinner zuschicken.
Ansonsten drehten sich meine Gedanken darum, einen Verlag für mein Manuskript zu finden und ich arbeitete parallel an anderen Schreibprojekten.

Dass heute alles so anders ist, als noch vor einem Jahr, liegt rückblickend an einer wichtigen Entscheidung. Ich wollte mir den Traum erfüllen, zu einem DER Großereignisse der deutschen Buchwelt zu fahren: Der Leipziger Buchmesse.
Durch eine glückliche Fügung entdeckte ich im Programm eine Speeddating-Veranstaltung zwischen Verlagen und Autoren. Diese Chance konnte ich mir nicht entgehen lassen und meldete mich an.
Deshalb verbrachte ich die ersten Monate des Jahres damit mich nochmal durch mein Manuskript von ‚Nummer 365 – Die Lichtbringer‘ zu arbeiten und das Treffen optimal vorzubereiten.
Eine Mühe, die sich eindeutig gelohnt hat. Denn hier traf ich das erste mal Andrea el Gato vom Verlagshaus el Gato.
Eine, wie sich herausstellen sollte, schicksalhafte Begegnung für mich. Das wusste ich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht.

Es vergingen drei quälende Monate des Wartens, bevor ich ihn Ende Juni dann tatsächlich in den Händen hielt: Meinen ersten Verlagsvertrag!
Wenige Tage später erreichte mich dann auch noch der Vertrag des Samhain Verlages. Ich hatte es also geschafft sowohl mein Jack the Ripper-Krimidinner ‚Der Herbst des Schreckens‘, wie auch mein Manuskript ‚Nummer 365 – Die Lichtbringer‘ unterzubringen und unterschrieb beide Verträge in derselben Woche.

Wenn ich jetzt darüber nachdenke kommt mir das Ganze immer noch ein wenig unwirklich vor. Und das, obwohl ich nun schon 6 Monate Zeit hatte, mich an den Gedanken zu gewöhnen!

Ich konnte mich tatsächlich Autorin nennen. Etwas, wovon ich seit Kindheit an geträumt hatte. Für mich der absolute Höhepunkt meines Jahres 2016.

Da ich nun Autorin war, wurde es Zeit mich auch so zu benehmen:
Ich richtete mir ein Arbeitszimmer ein, in dem ich täglich bis zu 10 Stunden verbrachte. Ich legte mir meinen Autorennamen ‚Sabrina Wolv‘ zu und gestaltete unter diesem Namen eine Facebookseite und meine Autorenwebseite. Beides startete im Juli, nachdem ich Tage damit verbracht hatte, mich in die Kunst der Webseitengestaltung einzulesen. Dann begann ich Blogartikel zu schreiben und mir ein Netzwerk aufzubauen. Ich fand einen Fotografen für mein Autorenfoto und einen Künstler, der mir Bilder zeichnete.

Dann gab es da noch einen Punkt der mir zunächst Unbehagen bereitete, denn zu einem richtigen Autorenleben gehörten natürlich auch Lesungen.
Für mich eine tiefschwarze Wolke mitten im blauen Himmel des Autorenseins.
Nach meiner ersten Lesung im Oktober hat sich diese Wolke jedoch verzogen.
Nun weiß ich: Ich kann Lesungen halten, trotz Legasthenie!
Für mich eine sehr wichtige Erkenntnis, die mir dieses Jahr gebracht hat.

Die Zeit raste nur so an mir vorbei und schon war es November. Das Lektorat meines Manuskriptes begann und brachte einen Berg an Arbeit mit sich. Die ersten Wochen verkroch ich mich noch tiefer in meinem Arbeitszimmer, bis ich merkte, dass mir das nicht gut tat. Ich musste meine Nase auch mal aus meiner kleinen Autorenwelt hinausstreckten. Eine weitere wichtige Erkenntnis, von der ich mir vorgenommen habe, sie im nächsten Jahr öfter mal zu beherzigen.

 

Auf der Schwelle

Damit bin ich auch schon im Heute angekommen. Dem Übergang zwischen den Jahren 2016 und 2017. Die ersten sechs Monate „richtiges“ Autorenleben liegen hinter mir. Vor mir das neue Jahr voller neuer Abenteuer. Zeit für ein kleines Resümee.

Das letzte Jahr war großartig. Voller Glück und Siege. Es war aber auch anstrengend. Voller Arbeit und Hindernisse. Und aufregend. Voller neuer Erfahrungen und Herausforderungen.
Wenn das neue Jahr 2017 genauso wird, habe ich allen Grund mich darauf zu freuen!

Natürlich muss ich an der einen oder anderen Stelle noch an mir arbeiten. Ich muss noch viel Neues lernen und werde weitere Kämpfe austragen müssen. Zum Beispiel gegen die böse Technik, die nie macht, was ich von ihr will. Gegen meinen inneren Schweinehund, den faulen Kerl. Gegen Zweifel und Ängste.
Doch all das, sind Herausforderungen auf die ich mich freue.

Bezeichne ich mich heute als Autorin?
Ja!
Aber mit leichtem Unbehagen. Ich komme mir immer ein bisschen wie ein Hochstaplerin vor.
Vielleicht ändert sich das irgendwann. Möglicherweise nach meiner ersten Veröffentlichung. Wir werden sehen.

 

2017 – Auf zu neuen Abenteuern!

Das neue Jahr liegt vor mir. Verlockend. Voller Hoffnungen und Träume.

Gleich zwei Veröffentlichungstermine erwarten mich.

Mein erstes Krimidinner wird im Laufe der nächsten Monate endlich zum Spielen bereit sein. Wird den Spielern die Geschichte gefallen die ich um den legendären Jack the Ripper gespannt habe? Wer wird den Ripper enttarnen? Wer wird scheitern?

Ende Mai folgt dann mein erster Roman. Ich bin schon so gespannt auf den Moment wenn Strudel endlich die ersten Leser mit in seine Welt nehmen kann. Werden sie von ihm und seiner Geschichte genauso fasziniert sein, wie ich selbst es beim Schreiben war?

Mein wichtigster Plan fürs neue Jahr ist natürlich diese beiden Veröffentlichungen optimal vorzubereiten, damit die Projekte viele begeisterte Abnehmer finden. Dazu möchte ich versuchen mich und meine Projekte bekannter zu machen.

Etwa durch meinen neuen Newsletter. Der Newsletter ist besonders für Fans ohne Facebook gedacht, die trotzdem gerne auf dem Laufenden bleiben möchten. Ich werde mir aber in den nächsten Wochen ein paar Besonderheiten ausdenken, die ihn auch für die Anderen spannend machen sollen.

Nachdem die Leipziger Buchmesse letztes Jahr ein so tolles Ereignisse für mich war, habe ich vor 2017 die eine oder andere Messe zu besuchen. Welche genau das sein werden steht jetzt allerdings noch nicht fest. Ihr erfahrt es aber natürlich rechtzeitig.

Wenn die Veröffentlichungen vorbei sind, werde ich mich anderen Projekten zuwenden und endlich wieder mehr Schreiben. Darauf freue ich mich auch schon sehr.

Ihr seht also, das nächste Jahr verspricht ein tolles Jahr zu werden. Ich hoffe, ihr werdet mich auf den neuen Abenteuern, die 2017 bereithält weiterhin begleiten.

Ich danke euch allen für das tolle vergangene Jahr und freue mich auf das nächste mit euch!

 

Eure Sabrina

 

 

 

 

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